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Corporate Blog der SCHEMA GmbH

Für was steht eigentlich „ST4“ und was bedeuten die 3 Quadrate bei SCHEMA?

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Der Vorteil eines Blogs ist, dass man auch über Dinge sprechen kann, die im Rahmen des normalen Marketings kaum einen Platz finden. Aber: Tatsächlich habe ich diese Frage im Laufe der vielen Jahre schon häufiger gestellt bekommen (zuletzt auf der diesjährigen Tekom-Tagung) und tatsächlich gibt es dafür eine Antwort. Und dies ist die Geschichte…

Es war einmal ein Informatiker und der hatte beim Versuch seine Doktorarbeit zu Ende zu stellen auch ein kleines aber feines Stück Software programmiert. Diese Software war der Vorläufer und Kern, des ersten Produktes von SCHEMA mit dem Namen „SchemaText“. Die Oberläche sah so aus:

 

Oben in der Titelleiste dieses Screenshots sieht man auch noch, dass diese Version für die Tekomtagung im Jahre 1995 compiliert wurde. Damals dachten sich der Informatiker (Marcus Kesseler) und der Linguist (Stefan Freisler), dass diese Software doch bestimmt von aller Welt geliebt werden würde und gründeten die „SCHEMA“.

Der Linguist hatte damals übrigens auch noch die Illusion, dass man eine Doktorarbeit ’nebenbei‘ machen könne. Beide haben sich später dann inoffiziellerweise selbst zum „Dr. Schub.“ ernannt (Schub = liegt in Schublade). Wenn man sich so anschaut, was mit anderen Doktorarbeiten geschieht die „in jahrelanger mühevollster Kleinarbeit“ und „neben einem anspruchsvollen Beruf“ entstanden sind, dann ist das wohl besser so… Aber ich schweife ab.

Der Name „SCHEMA“ wurde übrigens ebenfalls mit bedacht gewählt, denn schliesslich wollten wir DAS Erfolgsrezept der Informatik, nämlich einen ’schemabasierten Ansatz‘ ebenfalls für die Hypertext-Erstellung umsetzen. Einige sagen, dass das auch gelungen sei und daher auch der Name des ersten Produktes „SchemaText“.

Wer möchte, kann den inzwischen historischen Artikel von Marcus Kesseler aus dem Jahre 1995 auf der W3C-Konferenz dazu lesen.

Neben dem Namen braucht jede Firma auch ein Logo. Der Grafiker, den wir dazu beauftragten, ein Logo zu erfinden, ließ sich von Oberfläche von SchemaText inspirieren und machte und folgenden Vorschlag:

Die Kästchen und die Pfeile aus der Oberfläche wurden einfach kurzerhand übernommen. Übrigens: Die Kästchen sind lt. offizieller SCHEMA-Terminologie auch noch die heutigen „Knoten“ in SCHEMA ST4. Aber auch damals – lange vor DITA – war es möglich topic-basiert zu schreiben… Tja, manche Erkenntnisse setzen sich halt nur langsam durch.

Jedenfalls kann man sehen, dass dieser Vorschlag für ein Logo natürlich viel zu verwirrend ist und deshalb wurde nach einiger Zeit dieses Logo daraus:

Einige Jahre später war auch dies zu verwirrend und statt übereinander stehen nun die Kästchen neben dem Schriftzug in heutiger Form:

Das ist die Erklärung, woher die 3 Kästchen im Logo kommen!

„SchemaText“ haben wir in der Version 3 eingestellt und stattdessen mit dem heutigen Nachfolgeprodukt „SCHEMA ST4“ weitergemacht. „SchemaText Version 3“ wurde unter Insidern auch mit „ST 3“ abgekürzt. Weil wir keine aufwändige Namensrecherche betreiben wollten, haben wir das Nachfolgerprodukt einfach „SCHEMA ST4“ genannt.

Das ist die andere Erklärung. Alles ist also logisch und geordnet, fast hätte ich gesagt ’schematisch‘.

P.S.: Einige mutige Kunden haben auf die negativen Konnotationen hingewiesen, welche im Deutschen durch „etwas nach Schema F machen“ gegeben sind. Damit wird ausgedrückt, dass etwas ‚phantasielos und stur gemacht wird‘. Nun, das ist doch genau das, was wir wollen: Der Computer soll die phantasielosen Dinge ruhig stur für uns erledigen, während wir uns den kreativen Dingen zuwenden können, z.B. einen Blog-Eintrag zu schreiben.

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