SCHEMA Blog

Corporate Blog der SCHEMA GmbH

Über einige Aspekte der Layout-Automatisierung und deren Abrundung (Teil 2)

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[1] Herausforderung: Template-Erstellung auf einer grafischen Oberfläche ohne Programmierung. Antwort: der Page Layout Designer.

Das Verfahren ein XSL-FO-Template zu erstellen und dann eine 100%-Layout-Generierung durchzuführen, macht nur dann wirklich glücklich, wenn das Layout auch wirklich 100% generierbar ist. Das klingt vielleicht redundant, aber in der Wirklichkeit haben viele Kunden enorme Probleme aus ihren real existierenden Dokumenten einen Satz von Regeln zu formulieren, der dann im XSL-FO-Template niedergelegt werden kann.

Das heißt im Klartext: die Erstellung eines solchen Templates ist teilweise mühselig für den Programmierer und auch für den Kunden, der immer den Eindruck hat, dem Hersteller doch „alles gesagt“ zu haben. „Alles sagen“ geschieht dann häufig durch überlassen einer Menge von ‚repräsentativen Dokumenten‘. Die Sache verläuft dann iterativ und ist für beide Seiten meist teurer als anfänglich gedacht.

Wenn das Template dann stabil ist, dann bleiben Änderungen daran immer echtes Spezialwissen, weil es sich eben um ein echtes „Programm“ handelt. Die Erstellung ist teuer, macht den Kunden unflexibel und von seinem Hersteller und dem Programmierer abhängig.

Dieses Problem kann man nur umgehen, wenn der Kunde selbst auf einer grafischen Oberfläche, das Layout erstellen kann; und zwar ohne Programmierung. Dabei ist unerheblich, dass auch ein solcher Page Layout Designer immer ein Werkzeug für den Layout-Spezialisten bleiben wird. Entscheidend ist, dass man den Nutzerkreis von „XSL-FO-Programmierer“ auf „geschulter Redakteur mit Layout-Kenntnissen“ erweitern kann und dass dadurch, der Kunde die Flexibilität und Unabhängigkeit gewinnt, die er sich wünscht. Schließlich möchte der Kunde nicht wegen jeder Kleinigkeit beim Hersteller anrufen…

Wir bei SCHEMA haben lange mit uns gerungen, einen solchen Page Layout Designer zu entwickeln. Denn nicht nur die enormen Herausforderungen der Detailprobleme sind erstaunlich. Das Ganze soll natürlich auch in das System integriert sein, da man nur so den vollen Nutzen erzielen kann…

Fakt ist jedoch: Schließlich haben wir einige Mannjahre in die Entwicklung unseres Page Layout Designers gesteckt und heute ist dieser produktiv bei unseren Kunden im Einsatz.

[2] Herausforderung: WYSIWYG-Vorschau. Antwort: Die ST4 Layout-Vorschau.

Unabhängig davon, dass aus einem XML-basierten System natürlich viele andere Online-Formate generiert werden können, ist und bleibt – auch für die nähere Zukunft – die Produktion von (aus)druckbaren Dokumenten (zumindest in PDF) die Pflicht.
Es ist natürlich, dass Anwender hierzu direkt im System und ohne weitere Hilfsmittel eine entsprechende WYSIWYG-Layout Vorschau benötigen. Auch diese ist seit einiger Zeit kostenlos in ST4 enthalten. Unsere Kunden finden nicht nur diese Tatsache an und für sich interessant, sondern auch eben auch, dass dadurch keine PDF-Dateien – auch nicht temporär – auf das Filesystem geschrieben werden. Von dort aus treten diese Dateien nämlich teilweise unkontrolliert, ohne große Not und in nicht freigegebenem Zustand ihren Weg in die große weite Welt an…
In ST4 braucht man zu dieser Vorschau nichts installieren, hat keine Zusatzkosten, keine Sicherheitslücken und: Es sieht tatsächlich so aus, wie wenn man es generieren würde.

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