SCHEMA Blog

Corporate Blog der SCHEMA GmbH

Über einige Aspekte der Layout-Automatisierung und deren Abrundung (Teil 3)

Hinterlasse einen Kommentar

[3] Herausforderung: Native PDF-Generierung. Antwort: die ST4 PDF Engine.
Damit sind wir auch gleich lückenlos beim nächsten Thema: Für die Generierung von PDF-Dateien verlassen sich die meisten Systeme – so wie auch ST4 in der Vergangenheit – auf externe PDF-Renderer. An sich ist dies kein prinzipielles Problem, wenn man nicht die Anforderungen aus Punkt [4] erfüllen will… Aber: Diese Tools müssen gekauft werden, installiert werden und dies für jeden Concurrent User, der eine Layout-Vorschau und/oder eine Layout-Generierung durchführen will. Der Hersteller wiederrum muss ggf. zu mehreren Herstellern von PDF-Renderen kompatibel sein und ggf. verschiedene Versionen dieser mit deren diversen Macken unterstützen. Diesen Aufwand zahlt letztlich der Kunde mit.

Wir haben uns entschieden dieses Problem durch die Entwicklung einer eigenen ST4 PDF Engine zu umgehen, welche ebenfalls seit der Version 2012 SP1 im Praxiseinsatz ist. Diese kostet Kunden nichts extra, die Deployment-Probleme entfallen und alle Layouts, die man mit dem Page Layout Designer erstellt, können generiert werden.
Kein Wunder, denn der PDF-Renderer für den ST4 Page Layout Designer, für die ST4 PDF-Layout Vorschau und für die native PDF-Generierung sind ja identisch!
Die bisherigen Produktionen auf Basis externer PDF-Renderer funktionieren selbstverständlich weiterhin, aber dieser letzte Punkt ermöglicht uns unseren Kunden noch einen weiteren Wunsch zu erfüllen…
[4] Herausforderung: Layout-Änderungen abweichend vom Template mit ‚Erinnerung‘. Antwort: Der ST4 Layout Recall.
Normalerweise muss man bei einer 100%-PDF-Generierung den Umstand in Kauf nehmen, dass man eben keine Änderungen mehr am konkreten Dokument durchführen kann, da dieses ja 100% vollautomatisch erzeugt wurde. Wenn das Template alle Fälle zur Zufriedenheit abdeckt, so ist dies natürlich nach wie vor der Königsweg. Genau deshalb, weil man nicht mehr nachbearbeiten muss. Was aber, wenn das Template aus irgendwelchen Gründen nicht paßt? Da gibt es dann nur zwei Möglichkeiten.

  1. Erstens man ändert das Template entsprechend, weil man hofft oder, glaubt, dass dies eine Änderung für alle Dokumente des gleichen Typs ist bzw. man muss dann eine Template-Variante anlegen, was die Sache nicht pflegbarer macht. Außerdem muss dies von „geschultem Bedienpersonal“ – sprich dem Template-Programmierer“ – gemacht werden, was dann ein Zeit und/oder Kostenproblem darstellen kann. Je nach vertraglicher Situation verwirkt der Kunde sogar die Gewährleistung, wenn er im Template-Gewerk des Herstellers Änderungen vornimmt…
  2. Zweite Möglichkeit: Man generiert nach-bearbeitbare Formate wie Microsoft Word, Adobe FrameMaker oder Adobe InDesign. Dies hat den Nachteil, dass die Programmierung hierfür proprietär ist und Layout-Änderungen bei einer nächsten Generierung erneut durchgeführt werden müssen, da das Dokument ja frisch generiert wird und die Änderungen weg sind. Außerdem ist der komplette Content des Dokuments ‚offen‘ und jeder, der die Datei zum Nachbearbeiten öffnen kann, kann auch diesen Inhalt – ggf. unbeabsichtigt – verändern.

Wir bei SCHEMA sind hier noch einen Schritt weitergegangen und haben den sog. „Layout Recall“ entwickelt. Der Anwender kann ausgehend von einer konkreten WYSIWYG-Layout-Vorschau bestimmte Änderungen am Layout (abweichend vom Template) vornehmen, die nur für dieses Dokument gelten und persistent an dieser Dokumentinstanz speichern. Dies können z.B. unschöne Seitenumbrüche oder unschöne Breiten von Tabellenspalten sein.

Ändert sich nun der Inhalt des Dokuments, so kann unserer Layout Recall diese wieder auf das Dokument anwenden, ohne dass man diese noch einmal durchführen muss. Der Anwender kann dann das Dokument entweder mit Layout-Änderungen oder auch mit Original-Template direkt nach PDF generieren.

Mit dem Layout Recall kommen nun Dokumenttypen für unsere Kunden in Reichweite, die sich normalerweise dem Paradigma der Automatisierung entzogen hätten, wie z.B. Marketingunterlagen, mehrseitige Datenblätter mit raffiniertem Layout o.ä.

Ach ja, fast hätte ich es vergessen zu erwähnen. Mit dem Page Layout Designer kann man nicht nur direkt PDF (samt Layout Recall) erzeugen, sondern auch Adobe InDesign und in Zukunft auch Microsoft Word Dokumente. Dies einfach deshalb, weil manche Kunden von uns zwar ausdruckbare Dokumente liefern können müssen, aber die Kunden der Kunden diese in einem bearbeitbaren Format wie z.B. Microsoft Word fordern.

Wir finden, dass sich durch die o.g. 4 Komponenten ein wirklich rundes Bild ergibt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s