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Content Management neu denken: Was sich hinter dem SCHEMA CDS verbirgt

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Von 11. bis 13. November trifft sich die Doku-Branche wieder zu ihrem wichtigsten Event, der tekom-Jahrestagung. Dieses Jahr erstmals in der Messe Stuttgart. Und wir von SCHEMA sind natürlich wieder als Aussteller mit einem Stand vor Ort.

„Gibt es etwas wirklich Neues in Sachen Content-Management?“ Diese Frage kann ich Ihnen guten Gewissens mit Ja beantworten. Und seien Sie sicher: Neu heißt für uns bei SCHEMA nicht „wir können jetzt auch DITA“ oder „ST4 erzeugt auch mobile Inhalte“. Nicht dass Sie mich falsch verstehen: Beide Aussagen sind inhaltlich natürlich korrekt.

Aber dieses Jahr können wir Ihnen auf der tekom-Tagung mit dem SCHEMA Content Delivery Server (kurz CDS) eine ganz neue Art von Produkt präsentieren. Ein Produkt, das Content Management ein Stück weit neu erfindet.

Ich möchte Sie hier schon einladen, uns zu besuchen, sollten Sie nach Stuttgart kommen. Und in diesem Blogpost möchte ich Ihnen vorab kurz zeigen, worin der Paradigmenwechsel dieser neuen Technologie besteht.

Blick zurück auf eine Erfolgsgeschichte
Wenn Sie an Content-Management denken, fallen Ihnen bestimmt ähnliche Schlagworte ein wie mir. „Wiederverwendung“ steht ganz oben auf der Liste. „Modularisierung“ ist sicher mit dabei. „Übersetzungsoptimierung“ werden Sie nennen, wenn Sie das Potenzial eines CMS zur systematischen Kostenoptimierung kennengelernt haben.

Genau das sind die Punkte, die Content Content-Management-Systeme seit etwa Mitte der 90er-Jahre zu einer Erfolgsgeschichte gemacht haben. Wir selbst werden nächstes Jahr 20 Jahre alt und freuen uns, dass wir diese Entwicklung so nachhaltig mitgestalten konnten.

Gesamtprozess_1

Das klassische Argument pro Content-Management: Ein professionelles System wie ST4 spart Zeit und Kosten. Übrigens: Das stimmt noch immer.

Was uns in den letzten Jahren immer klarer geworden ist: Mit diesen Benefits ist die Reichweite von Content Management noch lange nicht zu Ende. Füllten die CMS der ersten Generation eine Effizienzlücke im Bereich der Produktion von Informationen, tut sich jetzt eine Lücke auf bei der Verteilung (Distribution) der im CMS verwalteten Inhalte.

Warum das?

Die Lücke im System
Ein klassisches CMS liefert Informationen in Form von festen Dokumenten aus. Sei es ein Print-, ein PDF- oder ein mobiles Dokument: Immer sind einzelne Informationen Bestandteil einer festen Dokumentstruktur. Das trifft aber die flexiblen rollen- und kontextbezogenen Informationsbedürfnisse moderner User schon lange nicht mehr. Was die großen E-Commerce-Anbieter vormachen in Punkto weltweit verfügbarer, geräteunabhängig immer aktueller Information, ist für CMS-getriebene Informationsprozesse bisher ein weißer Fleck.

ST4_2

Übrigens: Das sehen nicht nur wir als Systemhersteller so. Wenn die Frage der Distribution auch für Sie wichtig ist, empfehle ich Ihnen den Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Ziegler auf der letztjährigen tekom-Jahrestagung (einen Download-Link finden Sie unten). Er sieht diese Lücke auch. Und er fordert eine Weiterentwicklung des Content Management in folgende Richtung:

Die Bereitstellung und Verteilung von modularen Informationen („Content-Delivery“) für die Nutzung durch unterschiedliche Zielgruppen mit Hilfe von webbasierten Suchmechanismen („Content Retrieval“). [Zitat aus dem Tagungsband-Beitrag, S. 47]

Der Blick nach vorn – was sich mit dem CDS ändert
Zugegeben: Das ist ein bisschen fachsprachlich formuliert. Aber das trifft genau das, was wir mit dem CDS jetzt anbieten.

Im Grunde genommen ist der CDS ein ganz neuartiges Produkt. Wir nennen ihn eine IT-Infrastruktur zur Online- und Offline-Verteilung von Inhalten. Eine zusätzliche Instanz also, die zwischen die Informationsproduktion (z. B. via SCHEMA ST4 und/oder anderen Informationsquellen) und die Nutzer tritt, diese Informationen aggregiert und je nach Informationsbedarf auf beliebige Endgeräte verteilt.

CDS_3

Der CDS beinhaltet als Produkt dabei nicht nur die Distributions-Komponente. Wir bieten Ihnen auch ein umfangreiches Set an Online- und Offlineapps, mit denen die Informationen vom CDS abgerufen werden können. Sie übernehmen die Aufgabe, die schier unbegrenzte Menge an Informationen auf dem CDS auf das Wesentliche zu verdichten. Verschiedene Filtermechanismen greifen ineinander – und am Ende sieht der Benutzer nur die Informationen, die er benötigt.

Hier erfahren Sie mehr
Soweit ein Blick in die Grundidee, die hinter dem CDS steckt. Ich denke, Sie merken, dass wir es hier mit einem Thema zu tun haben, das die Branche in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen wird.

Wo können Sie mehr erfahren?

  • Für alle tekom-Besucher: Sie finden uns in Halle C07 an Stand 2. Den CDS werden wir regelmäßig präsentieren. Und natürlich laden wir Sie gerne ein zu einem persönlichen Gespräch. Damit sie nicht warten müssen, empfehlen wir Ihnen, gleich zu Anfang der Tagung einen Termin zu vereinbaren.
  • Den Vortrag von Prof. Dr. Ziegler können Sie hier herunterladen. Er zeigt aus wissenschaftlicher Sicht ganz deutlich, in welche konzeptionelle Lücke der CDS als Lösung stößt.
  • Wie der CDS technisch funktioniert, können Sie in einem Blogbeitrag meines Kollegen Arno Klein nachlesen: Dokument fertig – und dann? Die SCHEMA Content Delivery Suite!
  • Wie zu jedem SCHEMA-Produkt gibt es auch für den CDS eine Leistungsbeschreibung. Diese finden Sie hier: schema.de/downloads

Und selbstverständlich: Wenn Sie schon heute mehr wissen wollen oder nicht zur tekom-Tagung nach Stuttgart kommen: Rufen Sie uns einfach an.

Autor: Sebastian Göttel

Seit 1998 bei der SCHEMA. Anfangs in der Entwicklung, dann in der Beratung und schließlich im Vertrieb. Seit 2005 Leiter Vertrieb. Je nach Blickwinkel Abstieg oder Karriere. Denkt sehr gerne darüber nach, wie man komplexe Anforderungen mit unserer Standardsoftware abdecken kann. // Since 1998 with SCHEMA. Initially in development, then in consulting and eventually sales. Since 2005 Director Sales. Depending on your point of view descent or career. Thinks often about how to meet complex requirements with our standard software.

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