SCHEMA Blog

Corporate Blog der SCHEMA GmbH

Jessica Forster

ISO 9001 bei SCHEMA – Was sagen die Kollegen?

Hinterlasse einen Kommentar

Ende Juni haben wir hier gepostet , warum wir uns als einer der ersten Redaktionssystemanbieter nach ISO 9001 zertifizieren lassen. Die Einführung dazu läuft auf Hochtouren und uns hat interessiert, was eigentlich die Leute aus dem SCHEMA-Team dazu denken. Wir haben drei Fragen an drei Kolleginnen und Kollegen gestellt, die in ganz unterschiedlicher Weise von der ISO 9001-Einführung betroffen sind. Dr. Martin Hess ist Informatiker und Teamleiter im Projektgeschäft. Deshalb ist ihm alles wichtig, was ISO 9001 zu den Kundenbeziehungen beiträgt. Alexandra Gutsche-Trimis ist Buchhalterin und zusätzlich als QM-Beauftragte ganz nah am Puls der ISO-9001-Einführung. Natalia Schütz hat sich bereits in ihrem Informatik-Studium mit Qualitätssicherung befasst. Bei SCHEMA ist sie seit zehn Jahren; sie kümmert sich um die Komponenten des ST4-Clients, z. B. die XMetaL-Schnittstelle und die Word-Produktionen. 3 Personen – drei Blickwinkel auf die ISO 9001-Einführung – seien wir gespannt.


Was erhoffst du dir von der ISO 9001-Einführung?
Schütz: Das klingt vielleicht überraschend, aber ich denke die Zertifizierung wird keine großen Änderungen bringen. Wenn, dann nach außen! Da wird nochmal das bestätigt werden, was wir schon mehrfach in Pharma-Audits gezeigt haben: Wir haben ein funktionierendes QM-System, das im Unternehmen auch wirklich gelebt wird und nicht nur auf Papier existiert.

Hess: Als Projektmanager in der Solutionsabteilung liegt mir natürlich die Kundenzufriedenheit sehr am Herzen. Ich denke, dass die Einführung hier viel dazu beitragen kann, um das Vertrauensverhältnis noch weiter zu vertiefen. Ich arbeite auch sehr viel mit internationalen Kunden zusammen (z. B. in Schweden oder Japan) und auch hier wird sich eine ISO-Zertifizierung als global anerkanntes Gütesiegel sicherlich positiv auswirken.

Gutsche-Trimis: Ich hoffe, dass das bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der SCHEMA Gruppe praktizierte Qualitätsmanagementsystem (QMS) nun in der gesamten Firma ausgeweitet und gelebt wird. Der Gedanke „Alle sind für die Qualität (und somit für den Firmenerfolg) verantwortlich“ soll bewusst bei den Kollegen ankommen. Qualität bezieht sich nicht nur auf unser Produkt, sondern auf sämtliche Aktivitäten der Mitarbeiter der SCHEMA Gruppe.

Wie denkst du, dass die ISO 9001-Einführung deine Arbeit konkret verändern wird?
Gutsche-Trimis: Als QM-Beauftragte bin ich bereits seit über einem Jahr mit der ISO-9001 sehr vertraut und derzeit ist QM neben meiner kaufmännischen Tätigkeit als Buchhalterin meine überwiegende Aufgabe. Es macht mir sehr viel Spaß, auch wenn es oft sehr mühsam ist. Dass die Geschäftsführung hinter der Einführung ISO-9001 und der Zertifizierung steht, stärkt und motiviert mich sehr. Konkret ist mein Aufgabengebiet weiter gewachsen, da die gesamte Organisation der ISO 9001-Einführung bei mir zusammenläuft.

Schütz: Wie schon gesagt, ich erwarte keine allzu großen Änderungen, aber dennoch gilt: Es gibt immer was zu tun. Die Audits werden ja jetzt regelmäßig stattfinden. D. h. regelmäßig haben wir einen zusätzlichen Ansporn, die Prozesse auf Herz und Nieren zu prüfen.

Hess: Ich denke, dass wir auch schon in der Vergangenheit sehr gute und effektive Prozesse bei uns in der Abteilung etabliert haben. Nichtsdestotrotz ist sehr positiv, dass diese Prozesse im Zuge der Zertifizierung von außenstehenden Experten unter die Lupe genommen werden und sich hierdurch bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn natürlich ist immer „room for improvement“. Konkret erhoffe ich mir eine noch größere Zuverlässigkeit bei der Abwicklung von Projekten, sodass die 3 Erfolgsfaktoren Qualität, Time und Budget im ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.

Fallen dir schon jetzt Veränderungen auf?
Hess: Innerhalb der Firma ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Prozessen bei der täglichen Arbeit sehr stark gewachsen und diese Prozesse werden auch aktiv gelebt und nicht (mehr) als Gängelung empfunden. Gleichzeitig herrscht eine offene und konstruktive Atmosphäre in der sich die Mitarbeiter jederzeit mit Verbesserungsvorschlägen einbringen können, auch wenn es darum geht, über den Tellerrand der eigenen Abteilung hinauszublicken.

Gutsche-Trimis: Ich habe in der letzten Zeit gemerkt, dass mehr über das Thema „Qualitätsmanagement“ nachgedacht und gesprochen wird. Das Thema wird von mehr Bereichen ernster genommen und auf Aktualität bzw. Richtigkeit der Prozessdokumentationen geachtet.

Schütz: Ja, in der Vorbereitung zum Audit wurden auch die Prozesse in der Entwicklungsabteilung nochmal hinterfragt und reflektiert: Sind die Prozesse so, weil „es schon immer so war“ oder gibt es da noch Verbesserungspotenzial? Dabei sind ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die wir gleich umgesetzt haben.

Außerdem war die Zertifizierung natürlich wochenlang ein Gesprächsthema. Dadurch ist öfter mal – auch in den informellen Gesprächen, Mittagspause usw. – der Begriff „Qualität“ gefallen und auch die Frage „Was bedeutet Qualität denn konkret für uns und für unsere Kunden?“. Bei mir persönlich und ich denke auch bei Kollegen wurde dadurch das Bewusstsein für die Produktqualität noch ein kleines bisschen mehr geschärft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s