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SCHEMA Conference 2016: vor dem Feiern kommt das Vergnügen!

Ein Kommentar

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Am 14. und 15. Juni war es wieder soweit: Die SCHEMA Conference 2016 öffnete ihre Türen und lud zu einem Branchen-Treffen in die Messe Nürnberg. Dass die alljährlich stattfindende SCHEMA Conference inzwischen zu einem echten Highlight in der TechDok-Branche zählt, können wir inzwischen nicht mehr nur an den Zahlen ablesen: Nach zwei dichten Konferenztagen auf zwei Vortragsebenen im Convention Center West der Messe Nürnberg mit mehr als 500 internationalen Teilnehmern aus 21 Ländern und 44 Vorträgen hochkarätiger Referenten verzeichneten wir in diesem Jahr nicht nur einen neuen Besucherrekord, sondern wir sehen uns bestätigt in der zunehmenden Bedeutung dieser Veranstaltung.

Viele namhafte Kunden und Speaker folgten auch in diesem Jahr der Einladung nach Nürnberg und machten das Event rund um SCHEMA ST4 und CDS zu einem echten Highlight. Nach einem kurzen Grußwort am ersten Konferenztag, das Herr Dr. Fraas seitens der Stadt Nürnberg überbrachte, sorgten unsere beiden Geschäftsführer Stefan Freisler und Marcus Kesseler mit einer launigen Eröffnungsrede für einen gelungenen Auftakt. Nach Informationen über Highlights in den nächsten Versionen von SCHEMA ST4 und CDS folgte ein Höhepunkt: die Preisverleihung für die schönste Callout-Grafik. Sie ging an Matthias Funcke von Erwin Junker. Die Jury war hier besonders beeindruckt von der Wiederverwendung von Grafiken in Grafiken, um ein Bedienpanel schnell und übersichtlich darzustellen. Zwar gestaltete sich die Modularisierung sehr aufwendig, aber im Ergebnis zeigte sich eine hohe Qualität bei deutlich geringerem Aufwand. Als weitere Preisträger wurden Christian Manitz von Tadano Faun und Jesse Victoor von Daikin ausgezeichnet.

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Nach dem Mittagessen strömten die Besucher in die zahlreichen Konferenzsäle, wo ein weit gefächertes Programm allerorten für dicht besetzte Stuhlreihen sorgte. Während Pierre Hain am Beispiel des Filmklassikers „Der Pate“ in die Untiefen von STPath abstieg, erklärte Klaus Kurre, wie man Terminologiesysteme mit ST4 koppeln kann. In weiteren Workshops von unseren Trainern und Solution Engineers wurde im Anschluss nahezu jedes Thema rund um SCHEMA ST4 beleuchtet.

Der breite Branchenquerschnitt, den die SCHEMA CCMS-Lösungen heute abdecken, ließ sich an anwesenden Unternehmen wie u.  a. Philips Healthcare, Miele, Geberit, Mettler-Toledo oder dem britischen Motorradhersteller Triumph ablesen.

Wie eine große Familie …

Zum anhaltenden Erfolg der SCHEMA Conference tragen verschiedene Faktoren bei. Da ist zum einen die trotz der zunehmenden Größe der Veranstaltung weiterhin familiäre Atmosphäre: Für viele ist es ein Branchentreffen mit alten Bekannten und wer neu ist, findet dank reibungsloser Organisation schnell den richtigen Ansprechpartner. Hinzu kommt das durchdachte Gesamtkonzept, das auf eine ausgewogene Mischung aus Podiumsdiskussionen, Vorträgen und Workshops für verschiedene Expertenlevels setzt – Spezialisten finden dabei ebenso ihr Forum wie Neueinsteiger. Wie bereits in den Vorjahren konnten wir uns über ein zunehmend internationales Publikum freuen und so stand den Teilnehmern auch in diesem Jahr ein englischer und ein simultan übersetzter Track zur Verfügung.

Dazu gehört natürlich auch der Abendevent. In diesem Jahr luden wir in das Nürnberger Traditionslokal „Bratwurst Röslein“ im Herzen der Altstadt ein, wo wir uns mit unseren Gästen bis in die späten Abendstunden ins Gespräch vertieften und entspannt zusammen feierten.

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Neben der Kundenbindung wird bei der SCHEMA seit vielen Jahren auch die enge Kooperation mit Partnern großgeschrieben. Auf Veranstaltungsebene 2 stellten daher vierzehn Partnerstände ihre Expertise zur Verfügung und waren gefragte Ansprechpartner für „Best-of-breed“-Lösungen in den Segmenten Content Solutions, Industrie 4.0, Sprach- und Übersetzungsmanagement, Publikation, Datenmigration und Consulting. Die Ansprechpartner von A2 Documentation & Translation, Acrolinx, Adobe, Amplexor, Carstens + Partner, Doctima, Dokuwerk, Imprimatur, Kaleidoscope, Schmeling + Consultants, T3, TID Informatik, Transline Deutschland, Urban Translation Services konnten sich an beiden Messetagen über mangelnden Zuspruch sicher nicht beklagen.

Was Motorräder und Präzisionswerkzeuge mit ST4 zu tun haben

Während die Konferenzteilnehmer am ersten Tag in Vorträgen, Präsentationen und Workshops vor allem anwenderbezogene ST4-„insights“ von Referenten der SCHEMA erhielten, stand der zweite Veranstaltungstag ganz im Zeichen von zahlreichen, mitunter sehr kurzweilig gehaltenen und informativen Gastvorträgen.
Bei Dr. Mathew Kundinger, seines Zeichens Diplom-Ingenieur und US-Rechtsanwalt, konnten sich die Teilnehmer über „Amerika, das unbekannte Wesen“ mit seinen Tricks und Tücken, z. B. im US-amerikanischen Vertragsrecht, informieren, während der britische Motorradhersteller Triumph darüber referierte, wie er drei Monate nach der Installation bereits das erste Handbuch publizierte und mit einem ROI von 1,5 Jahren erfolgreich seine ST4-Einführung abgeschlossen hat – und heute bei jedem künftigen Projekt mit einer Kostenersparnis von 50 % bis 70 % rechnen kann.

Faktenschwere Vorträge, unterhaltsam serviert, bekam das Publikum auch von Geberit und Mettler-Toledo zu hören: Werner Trefzer berichtete über die „STEP by step“ Kopplung mit SCHEMA ST4 auf Grundlage der 2010 getroffenen Entscheidung, das Produktdatenmanagement für die gesamte Geberit Gruppe neu aufzusetzen. Geberit erstellt heute mit SCHEMA ST4 bis zu 150 Kataloge in bis zu 32 Sprachen mit nur 3 Mitarbeitern. Die Grundlage bilden PIM-Daten, die aus einem dafür spezialisierten System (STEP) nach ST4 importiert werden. Zur Qualitätssicherung pflegt Geberit die zu verwendende Terminologie ebenfalls in einem hierfür spezialisierten System (MultiTerm), importiert sie nach ST4 und stellt sie über die Autorenunterstützung den Redakteuren zur Verfügung. Damit stehen zur Produktion der Kataloge immer aktuelle Daten mit konsistenter Terminologie in allen Sprachen zur Verfügung.
Victor Mahler von Mettler-Toledo informierte in seinem Vortrag „A different twist to a global roll out“ über die Möglichkeiten von SCHEMA ST4 im weltweiten Einsatz und wie heute mehr als 25 Redakteure weltweit und mit Unternehmensrepräsentanzen in Deutschland, den USA, Großbritannien, der Schweiz und in China die Technische Dokumentation und ihre globalen Anforderungen mit der Standardkonfiguration DocuManager bewältigen. Diese werden über Terminal-Server mit dem Applikationsserver angebunden; die Datenstruktur ist dabei an die unterschiedlichen Arbeitsweisen und Anforderungen der Tochtergesellschaften angepasst. Ein ausgefeiltes Benutzerkonzept regelt den Zugriff der Redakteure auf die zentral verwalteten Server, ebenso werden die zahlreichen Layouts zentral erstellt und gepflegt. SCHEMA Trainings und interne Schulungen gewährleisten bei Mettler-Toledo eine schnelle Einarbeitung und eine einheitliche Arbeitsweise.
Bei Arno Schmidt von Ottobock erfuhren die Zuhörer Wissenswertes zur Automatisierung von SAP und SCHEMA ST4 im Kontext der auftragsgesteuerten Gebrauchsanweisung.

What’s next?

Zu einem angeregten Austausch im gut besuchten Vortragssaal entwickelte sich die Podiumsdiskussion mit dem Titel „What’s next? Wie werden sich Redaktionssysteme weiterentwickeln?“ Vertreter aus Unternehmen, Lehre und Verbänden stellten hier unter der Moderation von Klaus Kurre ihre ganz persönlichen Ansichten zur Diskussion. Während sich Professor Dr. Wolfgang Ziegler von der Hochschule Karlsruhe/Institut für Informations- und Content-Management für eine stärkere Einbindung des Projekt- und Prozessmanagements aussprach und das Thema Content Delivery vorantreiben möchte, verfolgte Dr. Michael Fritz als Geschäftsführer der tekom vor allem den grundsätzlichen Ansatz einer intelligenteren Nutzbarmachung von Informationen in der Praxis. Auch er betonte den notwendigen Ausbau von Delivery-Portalen. Ralf Robers von Siemens wünschte sich eine stärkere Berücksichtigung der Editor-Seite, da hier, am „Anfang der Pipeline“, immer noch zu viel manuelle Arbeit verrichtet werden müsse. Die Technische Redakteurin Anne Kuhsen, die bei SEW Eurodrive für Prozessoptimierung zuständige ST4-Administratorin, favorisierte ganz konkret für ST4 eine noch stärkere Unterstützung beim Datenhandling auf Import- wie auf Exportseite. SCHEMA Geschäftsführer Stefan Freisler griff anschließend die verschiedenen Positionen auf und stellte in Summe fest, dass die künftigen Entwicklungen einerseits im System komplexer werden sollten, dafür im Handling einfacher und dass neben Content Delivery auch das „Content Acquiring“ wichtig sei. Ziele seitens SCHEMA seien für die kommenden Jahre, den vollen Funktionsumfang von ST4 weiter zu entwickeln und zugänglich zu machen sowie die Themen „delivery“ und „mobile“ weiter voranzutreiben; diese Themen seien auch Bestandteil der DERCOM, des Verbandes deutscher Redaktions- und Content Management System Hersteller e.V., in dem die SCHEMA federführend im Arbeitskreis Datenaustausch sei.

Dr. Michael Fritz gewährte am Ende des zweiten Tages in seinem Vortrag „Intelligente Information ist die Zukunft“ einen Ausblick auf die kommenden Entwicklungen im Zeitalter von Industrie 4.0 und betrachtete die Technische Dokumentation im Spannungsfeld zwischen Digitaler Transformation, dem „Internet der Dinge“ und „smart services“. Welche Neuerungen in SCHEMA ST4 zu erwarten sind, das konnten die Teilnehmer im abschließenden Beitrag von den Gruppenleitern der SCHEMA Entwicklung erfahren, die die neuen Funktionen für das Release 2017 vorstellten – das auf der kommenden tekom-Jahrestagung im November präsentiert werden soll.

Resümee

Das Resümee zu unserer diesjährigen SCHEMA Conference fällt mehr als positiv aus – und auch von unseren Kunden und Partnern haben wir bereits sehr nette Rückmeldungen erhalten. Wir blicken zurück auf eine gelungene Veranstaltung, die auf allen Seiten für zufriedene Gesichter sorgte. Seien Sie gespannt auf die weiteren Entwicklungen rund um SCHEMA ST4 und notieren Sie sich schon heute den Termin für die nächste SCHEMA Conference 2017 im Kalender – getreu dem Motto: Nach der Konferenz ist vor der Konferenz. Am 9. und 10. Mai 2017 ist es wieder soweit!

Ein Kommentar zu “SCHEMA Conference 2016: vor dem Feiern kommt das Vergnügen!

  1. Ja, die Schema Conference war wieder sehr gelungen. Kompliment und danke dafür. Und die gestiegen Bedeutung der Veranstaltung können auch wir als Partnerunternehmen voll und ganz bestätigen.
    Unser Blogpost zur Conference mit all unseren Eindrücken ist schon knapp drei Wochen alt. Aber für alle, die ihn noch nicht gelesen haben hier der Link http://blog.doctima.de/2016/06/schema-conference-2016-so-war-es/

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