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Sneak Peek ST4 2017: Weitere Highlights der neuen Version

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Seit dem letzten ST4-Release 2016 hat sich in der Welt der Technischen Dokumentation wieder viel getan. Mit ST4 2017 wollen wir den gestiegenen Anforderungen an effizientes Content-Management gerecht werden. Neben einigen großen, haben wir natürlich auch viele kleine Änderungen vorgenommen, die wir Ihnen in diesem Post kurz vorstellen wollen.

Hauptanliegen Automatisierung und Usability

In komplexen Projektwelten braucht es automatisierte und intuitive Abläufe – und zwar in den unterschiedlichsten Nutzungskontexten. Deshalb haben wir ST4 soweit angepasst und erweitert, dass es diese spezifischen Workflows optimal unterstützt. Einem Highlight haben wir ja vor Kurzem schon einen eigenen Post geschenkt: der COTI-Standard, der Übersetzungsim- und -exporte voll- oder teilautomatisiert. Natürlich hat sich auch an anderen Stellen etwas getan. So haben wir viele Stolpersteine in der Bedienbarkeit glätten können und mehr Freiräume für professionelles, kreatives Arbeiten geschaffen.

Hier also die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Callouts als SVG

Dass sich unser Callout Designer durchaus großer Beliebtheit erfreut, davon konnten wir uns bereits zu Beginn des Jahres überzeugen. Bei unserem Callout-Wettbewerb erreichten uns nicht nur anspruchsvolle, sondern vor allem sehr ansprechende Grafiken. In ST4 2017 haben Sie nun noch mehr Bearbeitungsspielraum. Callouts können in der neuen Version auch als SVG-Grafiken angelegt werden. SVG ist ein XML-basiertes Vektorformat, das in allen gängigen Browsern unterstützt wird. Damit können Callout-Grafiken nun auch in HTML5-Produktionen ohne Qualitätsverlust vergrößert werden.

Besonders interessant ist aber, dass Sie dank des SVG-Formates nun interaktive Grafiken erstellen können. Hierfür definieren Sie im ST4 Callout Designer 2017 Hot-Spots, die beim Maus-Over bestimmte Aktionen auslösen. Standardmäßig können Sie via Klick auf einen Hot-Spot im Bild zum entsprechenden Legendeneintrag springen oder diesen farbig hervorheben – andersherum funktioniert das natürlich auch, d. h. von der Legende zum Bild. Im Hinblick auf Verständlichkeit und Nutzerfreundlichkeit einer Dokumentation ist dies sicher ein ganz interessantes neues Feature.

APX – Automated Publishing Extension

Wir haben die Funktionalität unseres APX Servermoduls erweitert, so dass Drittsysteme wie ERP oder PLM nicht nur eine Produktion anstoßen und Filterkriterien mitgeben können, sondern auch Inhalte ihren Weg in eine Produktion finden. Konkret können Produktionsvariablen (z. B. Fußzeile, Titel, o. a.) und Variablentabellen (z. B. für technische Daten) automatisch importiert werden. Diese Bearbeitungsfreiheit eröffnet natürlich weitere Möglichkeiten, Informationen automatisch über einen Systemverbund hinweg zusammenzustellen.

Wenn Sie mehr über den APX in der Praxis erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen auf der Tekom-Jahrestagung den Vortrag „Auftragsgesteuerte Gebrauchsanweisung für konfigurierbare Rollstühle“ von Arno Schmidt, Ottobock.

Smart Update

Der ST4-Update-Prozess ist jetzt nicht nur schneller, sondern auch intelligenter. Smart Update erkennt, welche Inhalte Ihr System benötigt, lädt und installiert diese in einem einzigen Paket. Sie müssen also nicht mehr selbst recherchieren, welche Updatepakete zu Ihrer Installation passen – das erledigt ab jetzt ST4 für Sie.

OMD/PLD-Optimierungen

Der Online-Media-Designer ist noch bedienfreundlicher geworden. So lassen sich mobile Dokumentationen mit Hilfe von Vorschauansichten im Endgerätformat simulieren. Anwender, die vor allem Online-Hilfen produzieren, werden sich außerdem darüber freuen, dass sich der Online Media Designer nun auch mit HTMLHelp versteht.

In beiden Layouteditoren haben wir das Zusammenspiel von Vorschau und Regeln verbessert. Klicken Sie in die Vorschau, springt die Anzeige nun auch zum entsprechenden Format, so dass langes Suchen nach dem zugehörigen Format nicht mehr nötig ist. Außerdem haben wir die Suche innerhalb von Layoutdefinitionen optimiert: Früher mussten Sie dort den Suchausdruck selbst mithilfe der Query Language schreiben. Jetzt können Sie Elemente und Eigenschaften über die Oberfläche wählen. SCHEMA ST4 erzeugt dann einen Suchausdruck aus Ihren Angaben.

Layout Engine Optimierungen

Das Herzstück der ST4-eigenen Publishing-Tools Callout Designer, PLD und OMD und Layout Recall ist die Layout Engine. Folgende kleine, aber feine Änderungen haben wir vorgenommen:

  • Eigene Default-Werte erleichtern die Arbeit mit gleichbleibenden Werten. Manches ändert sich eben nie oder nur selten, wie z. B. eine Hausschriftart. In diesem Fall erspart eine Default-Schrift einem so manchen Scrollvorgang durch den internen Font-Dschungel.
  • Auf Typografie-Ebene reiht sich noch ein weiteres Feature ein: die virtuelle Schriftart, die aus einem symbolischen Namen und allen möglichen Schriftschnitten besteht und damit eine deutliche Professionalisierung der Produktion ermöglicht.
  • Farben machen glücklich und damit das so bleibt, versteht ST4 nun Farbprofile und kann diese darüber hinaus auch dem gewünschten Ausgabeformat entsprechend konvertieren. Damit die Darstellungsqualität ihrer Dokumentation nicht nur auf dem Monitor, sondern auch auf Papier den Anforderungen entspricht.
  • Last but not least: Die Dokumentüberprüfung liefert Ihnen nun eine bessere Übersicht der Fehlermeldungen.

ST4 2017 in Aktion

An dieser Stelle wollen wir uns auch mal bei allen bedanken, die uns bei der Weiterentwicklung von ST4 in Form von Feedbacks geholfen haben und hoffen, dass wir Sie dieses Jahr auf der Tekom-Jahrestagung wieder treffen.

Wie jedes Jahr erfahren Sie als Anwender Genaueres zu allen Änderungen in ST4 2017 auf der Tekom Jahrestagung im Vortrag „Neues in ST4 2017“ in unserer Blue Box am Messestand.

Autor: Sebastian Göttel

Seit 1998 bei der SCHEMA. Anfangs in der Entwicklung, dann in der Beratung und schließlich im Vertrieb. Seit 2005 Leiter Vertrieb. Je nach Blickwinkel Abstieg oder Karriere. Denkt sehr gerne darüber nach, wie man komplexe Anforderungen mit unserer Standardsoftware abdecken kann. // Since 1998 with SCHEMA. Initially in development, then in consulting and eventually sales. Since 2005 Director Sales. Depending on your point of view descent or career. Thinks often about how to meet complex requirements with our standard software.

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