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Der ST4-Projektkonfigurator – Wenn sich Content und Publikation automatisch finden

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Am Dienstag kommender Woche ist es so weit: die tekom-Tagung startet in Stuttgart. Und auf der Tagung präsentieren wir Ihnen die neuste Version unseres XML-Redaktionssystems – ST4 2017.

Über eine der spannendsten Neuerungen will ich Ihnen heute berichten. Es handelt sich um den Projektkonfigurator. Salopp gesprochen nimmt er Ihnen die Arbeit ab, Knoten manuell zu Projekten zusammenzustellen.

Was einfach klingt (und es ist wirklich einfach), eröffnet für Sie komplett neue Perspektiven auf die Organisation Ihrer Redaktionsprozesse. Sie können nicht nur die Zusammenarbeit zwischen ST4 und anderen Systemen automatisieren, sondern auch die Arbeit direkt im System.

Prinzip Weglassen – die Filterlogik

Bis dato ist es in ST4 so, dass Sie Publikationsstrukturen („Projekte“ in ST4) manuell befüllen. In umfangreichen Datenbeständen mit hohem Wiederverwendungsgrad können Sie Filter einsetzen, die Ihnen unnötige Mehrfacharbeiten ersparen. Auf diese Weise definieren Sie Masterstrukturen für Gruppen von Dokumenten, und lassen zum Zeitpunkt der Produktion nicht benötigte Anteile durch einen Automatismus ausfiltern.

Ein wichtiges Feature, das viele unserer Kunden erfolgreich nutzen und das die Arbeit vieler Redaktionen entscheidend vereinfacht hat:

Prinzip Platzhalter – automatisch befüllbare Strukturen

Was die Publikation von Informationen angeht, eröffnet Ihnen der Projektkonfigurator nun einen ganz neuen Ansatzpunkt. Anstatt wie bei den Filtern eine Masterstruktur mit fixen Bausteinen manuell zu befüllen, können Sie über den Projektkonfigurator Masterstrukturen aus Platzhaltern definieren.

Ein Platzhalter ist nichts anderes als eine Merkmalskombination. Auf Knopfdruck sucht Ihnen der Projektkonfigurator die Knoten aus dem Informationspool, die zu den jeweils definierten Merkmalskombinationen passen. Die bisherige Logik für Publikationsstrukturen wird quasi umgedreht: Nicht der Redakteur klickt zusammen, sondern ST4 als System liefert.

Wann es sich für Sie besonders lohnt

Nutzen können Sie den Projektkonfigurator, wenn Ihr Datenbestand durchgängig verschlagwortet ist. Die Mechanismen dafür stellt Ihnen ST4 in Form von Metadaten und Taxonomien zur Verfügung.

Besonders lohnend ist diese neue Arbeitsweise für Redaktionen, die vor der Herausforderung stehen, eine stetig steigende Anzahl an Varianten zu verwalten. Ich kenne Kunden, die trotz wirklich elaborierter filterbarer Masterstrukturen an die Grenze der Verwaltbarkeit stoßen – sie werden bestimmt schnell auf Produktionsfilter umstellen.

Aber auch Anwender, die gut mit der Filterlogik klarkommen, können variantenreiche Einzelstellen (z.B. länderabhängige Informationen) elegant über die neuen Platzhalterknoten abbilden. Es lassen sich nämlich beide Verfahren kombinieren. So kann jeder Schritt für Schritt rausfinden, wieviel Automatisierung sich für ihn lohnt.

Wie es sich mit dem Projektkonfigurator arbeitet

Auch wenn der Projektkonfigurator ein wirkliches High-End-Feature ist – die Bedienung ist denkbar einfach. Herzstück ist ein neues Viewlet, in dem Sie die merkmalsbasierten Masterstrukturen anlegen und verwalten. Hier ein Beispiel:

Was das Beispiel nicht zeigt, aber für Sie noch einmal einen enormen Effizienzgewinn bedeutet: Im Projektkonfigurator lassen sich Publikationsstrukturen nicht nur definieren und befüllen. Sie können als Redakteur direkt im Konfigurator auch fehlende Knoten anlegen und Lücken im Informationsbestand systematisch füllen.

So wird der Projektkonfigurator zu einer Art Operationszentrum, das Transparenz schafft in variantenrechen Datenbeständen und Ihnen hilft, den Content noch einfacher als bisher im Griff zu behalten.

Lust auf mehr?

Das soll es sein für heute zu unserem neuen Projektkonfigurator. Wenn Sie mehr erfahren möchten:

Besuchen Sie uns auf der tekom-Tagung in Stuttgart. Sie finden uns ganz zentral in Halle 2, Stand C07.

Wenn Sie jetzt schon wissen, dass Sie kommen wollen, empfehle ich Ihnen, einen Termin auszumachen. Denn erfahrungsgemäß ist an unserem Stand immer eine Menge los – so müssen Sie nicht unnötig warten.

Wenden Sie sich einfach an meine Kollegin Claudia Arold unter claudia.arold@schema.de. Gerne organisiert Frau Arold auch eine kostenlose Eintrittskarte für Sie.

In diesem Sinne – hoffentlich auf bald in Stuttgart!

Autor: Sebastian Göttel

Seit 1998 bei der SCHEMA. Anfangs in der Entwicklung, dann in der Beratung und schließlich im Vertrieb. Seit 2005 Leiter Vertrieb. Je nach Blickwinkel Abstieg oder Karriere. Denkt sehr gerne darüber nach, wie man komplexe Anforderungen mit unserer Standardsoftware abdecken kann. // Since 1998 with SCHEMA. Initially in development, then in consulting and eventually sales. Since 2005 Director Sales. Depending on your point of view descent or career. Thinks often about how to meet complex requirements with our standard software.

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